Fachkräfteentwicklung

Die Entwicklung der Fachkräfte in Deutschland - Chance oder Risiko?

Aufgrund der Demografie in Deutschland stehen den Unternehmen in Wirtschaft und Verwaltung künftig weniger Arbeits- und damit auch Fachkräfte zur Verfügung.

Darüber hinaus wird die fortschreitende Digitalisierung und beginnende Automatisierung von Produktionsprozessen die Nachfrage nach Arbeits- und Fachkräften stark verändern.[1]

[1] In Anlehung an: https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/user_upload/Studie_IFT_Arbeitskraefte_und_Arbeitsmarkt_im_demographischen_Wandel_2018.pdf

 

Zukünftig sind folgende Wirtschaftsbereiche besonders von der neuen Entwicklung insbesondere der Fachkräfte betroffen:

  • Akademische Berufsgruppen in den Bereichen Medizin, Ingenieurwesen im Maschinen- und Fahrzeugbau, Elektrotechnik, Versorgungs- und Entsorgungstechnik, IT und Softwareentwicklung/ Programmierung, MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).
  • Handwerk: Elektroinstallation und -montage, Rohrinstallation, Zerspanungstechnik, Werkzeugmechanik, Kunststoffverarbeitung, Rohrnetzbau/Rohrschlosserei, Schweißtechnik, Maschinenbau.
  • Pflege: Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege.[2]

 [2] https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/fachkraeftesicherung.html

Laut eines Artikels des Bundesministerium für Wirtschaft mit dem Titel "Fachkräfte für Deutschland" liegen in die größten Potentiale für Fachkräfte auf folgenden Gebieten:[1]

Frauen

  • Erwerbsbeteiligung von Frauen zwischen 20 und 64 Jahren von über 74 Prozent
  • Zahlreiche Frauen mit Teilzeitjobs würden gerne ihre Stundenzahl erhöhen
  • 42 Prozent der Frauen im Alter zwischen 25 und 49 Jahren, die nicht arbeiten, gaben als Grund die Betreuung von Kindern und anderen Familienangehörigen an

Ältere Menschen

  • für Deutschlands Zukunft werden alle Generationen benötigt
  • verfügen über umfassendes Fachwissen und langjährige Berufserfahrung
  • die Erwerbsbeteiligung von Älteren laut der aktuellen KOFA-Studie (4/2017) in den letzten Jahren angestiegen[2]
  • jeder Betrieb kann vom potential älterer profitieren
  • Verbesserung der Balance zwischen Beruf und Privatleben
  • aktives Gesundheitsmanagement

Menschen mit Migrationshintergrund

  • stärker bei der Integration und Ausbildung unterstützen
  • Integration durch Bildung[3]
  • 170 sogenannte "Willkommenslotsen" unterstützen Unternehmen bei der Besetzung mit geflüchteten
  • seit Programmbeginn wurden rund 11.500 Vermittlungen von Geflüchteten unterstützt

Inklusion: Menschen mit Behinderung einstellen

  • viele Menschen mit Behinderung sind überdurchschnittlich gut qualifiziert
  • ihre Behinderung bedeutet kaum Einschränkung für ihre Arbeitsleistung

Deutsche Spitzenkräfte im Ausland

  • mindestens 200.000 hoch qualifizierte Deutsche arbeiten in den USA, der Schweiz und der EU
  • von diesem Erfahrungsschatz zu profitieren
  • stärker als bisher eine Brücke zur Rückkehr gebaut werden
  • Transparenz über Angebote und Chancen für Rückkehrinteressierte

[1] Vgl.: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/fachkraeftesicherung.html
[2] Vgl.: https://www.kofa.de/service/publikationen/detailseite/news/kofa-studie-42017-fachkraefteengpaesse-in-unternehmen-reaktionen-auf-den-fachkraeftemangel [3] Vgl.: https://www.bmbf.de/de/integration-durch-bildung-1092.html

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